Auf den Spuren der jüdischen Kultur in Breslau

Informationen

Dauer 3,5 Stunden
Wochentag Täglich, ohne Sammstag
Besichtigungstyp Spaziergang mit einer Rundfahrt mit dem Kleinbus (minimum 2 Pers. maximum 8 Pers.) oder Elektrowagen verbunden

 

Breslau beherbergte seit dem Milttelalter eine bedeutende jüdische Siedlung. Nach den dramatischen Geschehnissen im Jahre 1453, in dem die jüdische Gemeinde von den Stadtbürgern liquidiert wurde, kehrte jüdisches Leben erst in preussischer Zeit nach Breslau zurück. Ihre Gemeinde wuchs rasant an und bald waren die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Eliten der Stadt ohne ihre jüdischen Vertreter nicht mehr denkbar. Für das traurige Ende der Breslauer Juden sind die Nationalsozialisten verantwortlich. Nach dem Zweite Weltkrieg haben in Breslau viele polnische Juden gelebt, deren Mehrheit bis 1968 emigrierte.

Während dieses Ausflugs werden wir die Spuren des jüdischen Erbes in Breslau folgen. Der erste Programmpunkt ist der alte jüdische Friedhof, ein einzigartiger Komplex von Grabskulpturen und Werken kleiner Architektur in Breslau. Die Nekropole ist Ruhestätte hervorragender Persönlichkeiten (z.B. Ferdinand Lassalle 1825 – 1864, Ferdinand Julius Cohn 1828 -1898 ). Danach werden wir das Haus, in dem Edith Stein für viele Jahre wohnte, besichtigen (optional). Als letztes bestaunen wir die Breslauer Synagoge Unter Dem Weissen Storch im ehemaligen jüdischen Stadviertel. Die Synagoge, die 1829 gebaut wurde, hat die schweren Zeiten des Nationalsozialismus überlebt. Nach dem Krieg wurde sie von den polnischen Juden genutzt. Ihr dient sie bis heute als Tempel an den wichtigste jüdischen Feiertagen.

Preise:

Stadtführer 300 PLN / pro Gruppe
Der Eintritt für die besichtigten Objekte ist im Preis nicht inbegriffen.  
Eintrittspreise  
Alter Jüdischer Friedhof 5-7 PLN/Pers.
Synagoge 3-6 PLN/Pers.